| Mitspieler: Attila Zoller - guit.
Herbie Hancock - keyb.
Victor Gaskin - bass
Reggie Workman - bass
Sonny Brown - drums
Lew Tabackin - tarogato |
Trackliste: 1. Wild Wild Wes
2. Another Kind of Love
3. Horns
4. Meet in Berlin
5. Birds and the Bees
6. Alicia's Lullaby
7. At Twilight
8. Gypsy Cry
9. Sweet Hustler |
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Bis zu seinem Tode 1998 blieb Zoller zeit seines
Lebens relativ unbekannt, obwohl er doch unbestritten zu den
interessantesten Jazzgitarristen zählte.
Der Ungar, der in den USA Fuß fasste, aber später oft wieder in Europa
weilte und auch viel auftrat, nahm die Musik dieser Platte 1970 in New
York auf, mit Herbie Hancock, keyb., Victor Gaskin und Reggie Workman,
Bass, Sonny Brown, drums, Lew Tabackin, tarogato on 4 Tracks.
Die Session, die zweigeteilt ist, bietet einen „kommerziellen“ und eine
„freien“ Teil.
Viele Funkelemente stehen hier also neben Anklängen an Ornette Coleman
und sind ausgeschmückt durch folkloristische Elemente der Heimat
Zoller’s.
Eine Widmung an den Kollegen Wes Montgomery in einem sehr mitreißenden
Stück, groovende Stücke mit verträumt - verspielter Gitarre mit dem
„besonderen Ton“ Zoller’s, hart swingender Bop mit freien Anklängen,
eine wirklich wunderschöne Ballade mit einem überhaupt lyrischem Zoller,
ein verspielt swingendes Stück, alles auf 9 Stücken bei einer Spieldauer
von gut 40 Minuten.
Abwechslung reichlich und doch nicht durcheinander gewürfelt, weil es
immer wieder Zoller’s Gitarrensound ist, der alles zusammenhält. Auch
Hancock trägt hier maßgeblich zur Gestaltung bei und somit ist eine der
interessantesten Platten im Fusion - Bereich herausgekommen, die letztlich
auch, wie Zoller selbst, ziemlich unentdeckt blieb...
Wolfgang
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