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Geboren als Khalid Yasin Abdul Aziz am 7.10.1940,
verließ er diese Welt als Larry Young wieder am 30.3.1978.
In den 50er Jahren verdiente er sich seinen Unterhalt durch Mitarbeit in
diversen Bands aus dem Umfeld des Rhythm & Blues.
1960 veröffentlichte er auf PRESTIGE das Album „Testifying“ das klar
erkennen ließen, wer sein Vorbild war – JIMMY SMITH!
Zum Label, auf dem dieser bereits aufnahm, nämlich BLUE NOTE, gesellte
sich Young dann auch im Jahre 1964 und fand seinen Einstieg dort mit „Into
somethin’“.
Stark von der Musik und vom „Geist“ John Coltrane’s beeinflusst,
entwickelte er seinen Stil nun konsequent weiter in eine freiere
Richtung (LP“ Of love and peace“ -1966), und dann in eine „modernere“
Richtung und begründete somit auch die FUSION mit.(„Mother ship“,
erschienen 1969)
Nun kam die Zeit der Sessions mit Jimi Hendrix (1969) und die Gründung
des bahnbrechenden Trios mit John McLaughlin und Tony Williams, „Tony
William’s Lifetime“. „Emergency“ (ehemals auf 2 LPs) und „Turn it over“
waren die einzigartigen Ergebnisse! Diese Platten werden auch oft in
Verbindung mit dem Begriff eines „Psychedelic Jazz“ genannt.
Zu einer weiteren Zusammenarbeit mit McLaughlin kam es auf dessen
hervorragenden Soloalbum „Devotion“ (1970 , mit Buddy Miles.)
Nachdem Young die Formation um Williams verlassen hatte, kam es zur
Veröffentlichung seines nächsten Soloalbums, „Lawrence of Newark“
(1973).
Im gleichen Jahr erschien das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Carlos
Santana und John McLaughlin, „Love, Devotion, Surrender“.
Nach einem Labelwechsel zu ARISTA erschienen dort dann noch zwei
Jazz-Funk-Platten, „Spaceball“ und „Fuel“, 1975/6. Hier waren echte
„Disco-Knaller“ enthalten, die aber für eine seichte Discomusik wiederum
zu hochwertig waren, aber für interne Partys mit Tanzambitionen gern bei
uns im Freundeskreis benutzt wurden. Gleichwohl bildeten sie leider
einen Stillstand im sonst so kreativen Ausdruck Young’s.
Heute, wo die HAMMOND B3 wieder aktuell wie eh’ und je ist, sollte es
eigentlich gelingen, sich dem Lebenswerk Young’s wieder in würdiger
Weise zu nähern, zumal gerade er in der Entwicklung der Hammond B3 eine
wohl entscheidende Rolle nach Jimmy Smith gespielt hatte, indem er den
Stil von Smith aufnahm und ihn konsequent weiter entwickelte und heute
als Vorbild für viele andere Musiker dieses Instruments gilt.
Wolfgang
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Discography:
1960 Testifying
1960 Young blues
1962 Groove Street
1964 Into Somethin'
1965 Unity
1966 Of love and Peace
1967 Contrasts
1968 Heaven on Earth
1969 Mother ship
1973 Lawrence of Newark
1975 Larry Young's Fuel
1975 Spaceball
1977 The magician
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