| Mitspieler: Allan Holdsworth: guit.
Alan Pasqua: keyb.
Tony Newton: bass |
Trackliste: Snake Oil (Tony Newton)
(6:30)
Fred (Allan Holdsworth) (6:48)
Proto-Cosmos (Alan Pasqua) (4:02)
Red Alert (Tony Newton) (4:39)
Wildlife (Tony Williams) (5:22)
Mr. Spock (Allan Holdsworth) (6:15)
Celebration[*] (4:01)
Letsby[*] (Allan Holdsworth( (6:34)
* = Bonustracks |
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Nach Miles Davis, den Soloplatten auf BLUE NOTE und der ersten
Lifetime-Formation mit John McLaughlin und Larry Young nun die „New Tony
Williams Lifetime“.
1975 veröffentlicht, orientiert Williams sich hier deutlicher an der
damals aktuellen Jazz-Rock/Fusion - Szene, ohne eine Kopie abzuliefern.
Ganz deutlich klingt er nicht „wie X oder Y“, sondern vermag erneut
einen persönlichen Eindruck musikalisch zu vermitteln.
Gerade ist es auch wieder der gerade bekannt gewordene Holdsworth, der
einen entscheidenden Anteil am Sound beiträgt, sowohl durch sein
außergewöhnliches Spiel als auch durch seine Kompositionen.
Die Musik ist nicht, wie so einige Produktionen jener Zeit, bombastisch
überladen, sondern kommt, auch Rockfreunden sicher angenehmer, relativ
einfach und direkt auf den Punkt.
Die Solisten liefern einwandfreie und sehr
interessant-abwechslungsreiche Soli ab, Newton spielt einen
unterstützenden Bass und Williams ist eben Williams. Wer ihn bereits von
Stanley Clark’s Platte kennt, weiß, was ihn schlagzeugtechnisch hier
erwartet. Vertrackt geschlagene Rhythmen , mit sehr viel Kraft, Ausdruck
und Sensibilität gespielt, dabei mehr am Rock orientiert, mit einem ganz
besonderen Groove. Jedenfalls lässt Williams hier nicht den wilden
Techniker heraushängen mit „noch mehr beats per minute“, sondern spielt
konzentriert, akzentuiert und exakt gestaltend.
Egal, was Williams anfasste, es hatte „Hand, Fuß und Hirn“.
Fazit: Jazz-Rock der besonderen Art! Einer der Klassiker der 70er Jahre!
Wolfgang
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