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Manch’ einer hat sie vielleicht noch als Vinyl von
HÖR ZU herumstehen (als „The Bass“) und kennt sie vielleicht eher unter
dem Namen.
Original auf EMBRYO, von Herbie Mann produziert, 1969 unter obigem Titel
erschienen, stellt sie so etwas wie ein Bindeglied zwischen „Bitches
Brew“(Miles Davis) – denn dort war Vitous dabei – und seinem
nachfolgendem Mitwirken bei WEATHER REPORT dar.
Vitous (bass) trommelte hier einige der Besten zusammen.
Das ist höchste Fusionkunst pur, im Umfeld damals aktueller , sich im
Wandel befindender Musik. Miles Davis hatte diesen Wandel eingeläutet
und viele sprangen auf. Auch hier hören wir „flirrenden“, swingenden
Sound mit teils rockig-schrägen Ausbrüchen McLaughlins, wie wir es von
seinen damaligen Auftritten bei Tony Williams Lifetime, mit Jack Bruce
oder eigenen Produktionen kennen....
Henderson ist auch nicht so brav wie später, sondern lässt es auch schon
einmal richtig „blasen“ und de Johnette treibt sie alle gnadenlos voran.
Der junge Vitous fühlt sich in diesem Umfeld hörbar wohl und ist voll
bei der Sache. Eine zerrende nervöse Aufbruchstimmung mit abwechslungsreichem Charakter
ziert diese Veröffentlichung, die ich noch immer zu den besten
Fusionproduktionen zähle.
Wolfgang |