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Der sehr rührige Sohn von Karl-Heinz Stockhausen hat
1996 auf ACT diese Würdigung an den chilenischen Komponisten Enrique
Diaz herausgebracht, basierend auf einer Arbeit Diaz’ zum 500. Jahrestag
Südamerikas.
Entsprechend fließen in diese grundsätzlich jazzige Musik Elemente
südamerikanischer Musik ein. Diaz gilt als Schöpfer einer Synthese von
Jazz, südamerikanischer Folklore und europäischer Musikkulturen.
Bei einer Spiellänge von knapp 62 Minuten finden sich hier 17 Stücke von
zumeist kürzerer Dauer.
Neben Stockhausen an der Trompete als Hauptinstrument agieren Chano
Dominguez am Piano, Philip Catherine an der Gitarre. Bruder Simon
Stockhausen an Keyboards und Sopransax, Jochen Schmidt, E-Bass, Enrique
Diaz selbst am Bass, Thomas Alkier am Schlagzeug und diverse Musiker an
Perkussion und Gesang, der gelegentlich eingestreut wird.
Ein multikulturelles Unterfangen, diese lebendige Musik zwischen Jazz
und Latin Folk, unterbrochen von ruhigen Zwischenstücken mit
atmosphärisch verhallter Trompete und dezenten Pianotupfern.
Worldjazz, wie es selbst vom Label eingeordnet wird...
Wolfgang |
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