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Ist das jetzt der Brückenschlag?
Und zwar zwischen Jazz/Jazz-Rock/Fusion/Jam-Rock/Electronica???
Musso, ein relativ unbekannter Musiker, der hier Gitarre, 6-string bass,
Ebows und Synthie spielt, bietet hier unter Mithilfe folgender Musiker
Karl Berger, vibes, rhodes electric,
Charles Burnham, violin, harp
Lance Carter, drums
Aiyb Dieng, perc
Byard Lancaster, soprano sax, flutes, bass clarinet
Bill Laswell, bass (NEIN, er hat nicht produziert – das hat Musso!)
Dave Liebman, soprano und tenor saxes
Bernie Worrell, hammond, wurlitzer
ein wahrlich berauschend - hypnotisierendes Gebräu mit allen oben
genannten Zutaten. Alles funkt leicht und locker, fast schon „Lounge“.
Schöne, ausufernde Improvisation der Saxophonisten, „coole“ vibes von
Berger, spacige Keyboards von Musso, lyrische Violensoli, 'mal ein
kurzer heftiger Einsatz der E-Gitarre, leicht versetzt -vertrackte
Rhythmen“ (heute würde man vielleicht sagen „trip-hoppig“), aber „in
echt gespielt“.
Hier und da von Hancock’s 70erJahre Geist, da ein Hauch Weather Report,
ein Schuss Grover Washington. Jedenfalls groovt es sehr und stetig,
aber immer ruhig und „unaufgeregt“.
Grundsätzlich sicher in die „Schublade“ Fusion abzulegen, aber Musso
zieht diese ganz weit auf.
Eine beeindruckende Veröffentlichung, von 1999.
Wolfgang
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