| Mitspieler: siehe unten im Text |
Trackliste: 1. Gwotet (Kiavue,Laviso,Murray)
12:14
2. O' Léonso (trad.) 7:57
3. Ouagadougou (Murray) 12:30
4. La Jwa (Murray) 10 :04
5. Djolla Feeling (Sambe) 9:24
6. Go to Jazz (Kiavue, Murray) 4:26
7. Ovwa (Kiavue, trad.) 5:34
8. Gwotet [Radio Edit)(Kiavue,Laviso,Murray) 6:22
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Einer der “Unermüdlichen” auf der Suche nach immer
neuen Sounds und Fusionen, schafft Murray es auch hier wieder, der
großen stilistischen Vielfalt seiner vielen Produktionen hiermit eine
neue Richtung hinzuzufügen, und wieder einmal meisterlich!
Ein irrer Mix , eine mehr als gelungene Fusion aus Jazz, Funk und
afro-karibischen Rhythmen.
Neben seiner kubanischen Bandbesetzung arbeitet er mit den Gwo-Ka
Masters zusammen, hier mit dem Schlagzeugern und Sängern Ladrezau und
Kiavue. Die komplette Besetzung hier:
David Murray, tenor sax; Pharoah Sanders, tenor sax; Leonardo Alarcon,
trombone; Angel Ballester Veliz, alto sax and flute; Alexander Brown,
trumpet; Eipido Chappotin Delgado, trumpet; Hamid Drake, drums; Klod
Klavue, gwo ka drums and vocals; Christian Lavlso; Moises Marquez Leyva,
baritone saxophone; Herve Samba, guitar; Jaribu Shahid, bass; Carlos
Sonduy Dimet, trumpet.
Nicht nur, dass er uns diese Meistermusiker präsentiert, und mit Hamid
Drake zusammen mit den meisterlichen Perkussionisten dieser Musik aus
Guadeloupe einen wahren „Rausch eines rhythmischen Klangteppichs“
vorlegt, nein, als Sahnehäubchen präsentiert er auch noch den wieder
einmal großartigen Pharoah Sanders!
Mitunter werden hier Erinnerungen wach an die großartig rhythmische
Musik eines Fela Kuti, aber hier ist es noch „moderner“, hier funkt und
groovt es „wie Hölle“!
Über den pulsierenden Rhythmus legen die beiden Saxofonisten kraftvolle
Soli , sehr impulsiv und ausdrucksstark, der Gitarrist spielt mit
zündenden Ideen auf und auch der Trompeter ist gut eingebunden.
Diese Frische ist ansteckend, diese Musik ist enorm tanzbar, strahlt
Explosivität und Spontaneität und Lebensfreude aus, ein wahres Meister-
und Feuerwerk!
Fusion erste Klasse wird hier geboten und Murray hat sich wieder einmal
übertroffen und gezeigt, dass er einer der ernstzunehmenden Jazzmusiker
der Gegenwart ist, und das nun bereits seit gut 30 Jahren...
Wolfgang |
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