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Nach seinem Debüt "Children of forever" kam 1974
dieser Klassiker des Jazz-Rock in die Läden.
Wieder eine wahre Allstar - Group, die hier den Bassisten begleitet:
Bill Connors an der Gitarre,
Jan Hammer an den Keyboards
Tony Williams am Schlagzeug.
Auf einem Stück ist noch Airto Moreira, Perkussion, dabei
und eine String- und Brass-Section ist hier noch kurz eingesetzt.
Im wesentlichen ist das knallharter Funk!
Clarke's Bass knackt hart aus den Lautsprechern, Tony Williams spielt
hier extrem rockig und noch härter, als man es sonst von ihm ohnehin
gewohnt war. Zudem beherrscht er die vertracktesten Rhythmen.
Dazu die typischen Keyboardsounds von Jan Hammer, der hier seinen Moog
bisweilen voll auslotet, bis zur "Quietsch - und Schmerzgrenze". Connors
spielt dazu eine kreischende Gitarre, und bis auf ein kurzes Stück
(Yesterday Princess), die "Spanish phases for strings & Bass" und die
"Life
Suite" wird hier volle Kraft voraus gespielt. Selbst in einschlägigen
Discos lief das damals mit Erfolg.
Eigentlich ist die erste Plattenseite (Vulcan Princess/Yesterday
Princess/Lopsy Lu - oft als Einheit durchgespielt - Power ) der wahre
Hit der Platte.
Die zweite, ruhige Seite, war gar nicht so beliebt, offenbart aber bei
konzentriertem Zuhören die wahre Schönheit dieser Kompositionen . (die "Phases"
von Michael Gibbs, die "Suite" von Clarke)
Die restlichen Stücke sind auch alle Clarke's Werke .
Die Musik zeigt Clarke als äußerst versierten und
ideenreichen Bassisten, der zwar oft im Vordergrund steht, aber nicht
so, dass er die anderen nicht "ranließe".
Viele Bandleader rissen sich damals um den jungen talentierten
Sessionmusiker (u.a. mit Pharoah Sanders, Stan Getz, Gil Evans), bis
Chick Corea ihn zu RETURN TO FOREVER holte. Diese Arbeit hat hier
deutlich Spuren hinterlassen.
Wolfgang
Stanley Clarke -
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