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In London geboren und in Belgien aufgewachsen, zählt
Catherine heute zu den größten europäischen Jazzmusikern. Dennoch ist
dieser außergewöhnliche Gitarrist nicht so bekannt geworden, wie er es
eigentlich verdient hätte.
Seine Vorbilder Django Reinhardt und René Thomas (dem man auch ein
eigenes Kapitel widmen sollte!) sind unüberhörbar in seinem Stil
aufgegangen. Dieses wird auch auf dieser CD, aufgenommen im September
1988, eindrucksvoll demonstriert.
Zusammen mit Hein van de Geyn, Bass, und Dré Pallemaerts, Schlagzeug,
sowie den Gästen Kevin Mulligan, keyboards , Trilok Gurtu, percussion
und Joe Lovano, Tenorsax (auf einem Stück) bietet Catherine hier 8
Stücke melodischen Jazz' , der eine ungeheure warme Atmosphäre
widerspiegelt, im wesentlichen durch sein besonderes Gitarrenspiel
geprägt.
Melodischer Aufbau, hoch gefühlvolle, abwechslungsreich lyrisch
konstruierte Soli, unterstützt durch die perfekt swingende Rhythmsection,
so erleben wir Jazz höchsten Anspruchs mit Kopf und Herz gleichermaßen
vorgetragen.
Für mich zählt diese Veröffentlichung neben einigen seiner anderen zu
den schönsten von Philip Catherine und ich hoffe, dass man seinem Werk
einmal etwas mehr Aufmerksamkeit widmet.
Wolfgang
Philip Catherine - Oscar
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